Exkursion ins MUMOK – NATURGESCHICHTEN.Spuren des Politischen

Unsere Natur wurde und wird durch den Menschen geprägt. Natur und Geschichte stehen somit in einem direkten Spannungsfeld – die Ausstellung setzt sich mit Völkermord sowie mit Flucht und Widerstand im Rahmen totalitärer Systeme und kriegerischer Konflikte auseinander. So sollten die Schülerinnen und Schüler sich mit der kolonialen Vergangenheit Afrikas und Asiens auseinandersetzen.

Ein Ziel der Exkursion war die kritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit: eine verzerrte und stereotype Sichtweise prägt über Jahrhunderte hinweg die Sichtweise der Europäer und diese schlug sich auch in der Kunst nieder.

Ein weiteres Themenfeld behandelt Veränderungen und Verwandlungen öffentlicher und historischer Orte durch natürliche Prozesse. Die alles überwuchernde Natur erweist sich dabei als Indikator geschichtlicher Dynamiken. Den Schülerinnen und Schülern wurde hierbei aufgezeigt, dass selbst Monumentalbauten dem unweigerlichen Verfall preisgegeben sind. Die Natur kennt keine ideologischen Grenzen, sie erobert sich schrittweise alles zurück. (Mag. Markus Brauner)

Exkursion ins WIEN Museum - GETEILTE GESCHICHTE. VIYANA - BEC – WIEN

Wien war immer ein Schmelztiegel der Kulturen. Die Arbeitsmigration in den 1960er-Jahren einsetzende Arbeitsmigration aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei hat Wien nachhaltig und entscheidend geprägt. Das damalige Anwerbeabkommen sollte  sollte es österreichischen Unternehmen ermöglichen, den akuten Arbeitskräftemangel kurzfristig auszugleichen,  doch die Idee einer zeitlichen Befristung erwies sich in vielen Fällen als unrealistisch. Familienmitglieder zogen nach und Vereine wurden gegründet. In vielen Fällen wurde die geplante Rückkehr auf später verschoben.
Auch heute wird wieder über eine weitere Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für ausländische Arbeitskräfte diskutiert. Eine weitreichende Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitsmigration lohnt, da sie Gesellschaften stetig verändert und prägt. Die Frage ist nur, wie diese Veränderungen gesehen werden? Diese und vielen anderen Fragen gingen die Schülerinnen und Schülern im Zuge des Ausstellungsbesuches nach. (Mag. Markus Brauner)

Wahlpflichtfach Sport Know-How

Sportwochenende des Wahlpflichtfaches Sport Know-How in Schielleiten

Von Freitagmittag bis Sonntagmittag haben wir, sechs SchülerInnen, und unsere zwei Professoren, Franz Eichinger und Peter Rhemann, im Zuge des Wahlpflichtfachs Sport Know-How, das Wochenende im Bundes Sport- & Freizeitzentrum Schielleiten, Nähe Hartberg, verbracht.

Gleich am Anfang starteten wir sehr motiviert das Training, ohne zu wissen, dass wir ein Nachtlauf – Intervall Training machten. Fünf Mal so schnell wie möglich den Berg hinauf danach mit Pulsmessen analysieren. An den Abenden haben wir auch Theorieteile eingebaut. Jeder Schüler und jede Schülerin hielten einen informativen Vortrag um dann eine anschließende Diskussion zu führen. Nach den Vorträgen spielten wir einige Matches Volleyball.

Einer der wichtigsten Bestandteile des Wochenendes waren die Videoanalysen. Wir filmten mehrere Bewegungsabläufe, wie Rolle vorwärts, und analysierten diese anschließend. Allgemein kann man sagen, dass die Videoanalyse dazu beiträgt sich zu bessern und den Bewegungsablauf kontrollierter durchzuführen. Auch Kraft-Ausdauer und Ausdauer kamen nicht zu kurz, zur musikalischen Begleitung machten wir ein 30 minütiges Cross Fit Training. Völlig fertig von Peters Workout durchquerten wir bildlich den Wienerwald auf Spinning-Rädern, dank der bildlichen Beschreibung von Zako. Koordinative Fähigkeiten, wie Reaktionsfähigkeit, Feinmotorik und Orientierung, trainierten wir mit mehreren kleinen Spielen, z.B. Freesbie und Höschen. Eine weitere Trainingseinheit im aeroben Bereich war das sogenannte „Spiel“ Himmel und Hölle: Während ein Partner eine Kraftübungen durchführt, läuft der andere Partner einige Runden. Wieder einmal hörten wir am Abend Vorträge unserer Schulkollegen und spielten Volleyball.

Der letzte Punkt unseres Wochenendes war Trampolin Springen, wobei wir uns wieder aufnahmen und analysierten und somit unsere Ausführungen verbessern konnten. Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Techniken und Leistungen sich sehr verbessert haben. Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Wochenende und den nächsten Muskelkater in Schielleiten.

(Marie Therese JAKOB & Simon STROBL, 8B)

Der Lauf der Dinge

Sitzmöbel

Puck-Collector

Übung zum gruppendynamischen Verhalten/Zusammenspiel