Adventkranzbinden 2017

Auch heuer fand wieder das Adventkranzbinden im Rahmen des Unterrichts der ersten Klassen Ende November statt.

Am Donnerstag, dem 30. November, am Nachmittag konnten wir viele Großeltern und Eltern einladen, um bei Keksen und netter Atmosphäre im BE Saal gemeinsam mit ihren Kindern einen Kranz zu binden und zu schmücken. Unser traditioneller großer Kranz mit 24 Kerzen ist in der Bibliothek zu bewundern und wurde von Isabella Putz aus der 9A gemeinsam mit  HelferInnen aus der 1.Klasse gebunden. (Mag. R. Ritscher)

Exkursion in den Wald im Werkunterricht: Bäume und Pflanzen bestimmen

Materialkunde ist ein wesentlicher Bestandteil des Werkunterrichts in der Unterstufe. Wer über die Werkstoffe Bescheid weiß, kann sie auch materialgerecht bearbeiten. Eines unserer wohl begehrtesten Materialien ist der Werkstoff Holz. Um ihn besser kennenzulernen, haben wir uns im Frühling unter der professionellen Leitung des Pflanzenkenners, Herrn Gerhard Schoßmaier aus Eggenburg, zu einer kleinen Wanderung in den Prater aufgemacht, um im Gebiet rund um das Lusthaus Bäume, Sträucher und auch einige Pflanzen zu erkunden.

Für die Schülerinnen und Schüler der 1A war diese Exkursion eine willkommene Abwechslung zum Alltag in der Schule. Wir konzentrierten uns bei unserem Lehrausgang vor allem auf Bäume wie Rosskastanie, Sommerlinde, Eiche, Walnuss, Bug- und Feldahorn, Zitterpappel, Platane uvm. und lernten, wie man über das Aussehen von Blattformen und Rinde Bäume bestimmen und erkennen kann, und was Jahresringe über das Alter aussagen können. Besonders faszinierend fanden die Kinder einen sehr alten Baum mit einer kleinen Höhle.

Neben den Pflanzen konnten wir auch ganz besondere Vögel und andere Tiere wie z.B. eine Schlange beobachten. Mitten im Wald entdeckten wir einen ganz besonderen Platz: „Den Stock im Eisen“ in der Freudenau. Niemand weiß mehr, wie er dorthin gekommen ist. Viele Praterbesucher gehen achtlos an ihm vorbei, ohne zu wissen, dass es ihn gibt. Wer sich jedoch beim Krebsenwasser umschaut, kann ihn vielleicht entdecken. Den stummen, metallbeschlagenen Zeitzeugen, den Stock im Eisen des Wiener Praters. Er hat nichts mit seinem sagenumwobenen, 1533 erstmals urkundlich erwähnten Gegenstück im 1. Wiener Gemeindebezirk zu tun. Der Brauch, sich durch einen Nagel zu verewigen, entstand im 18. Jahrhundert. Durch das Einschlagen von Nägeln verewigten sich Durchreisende der Schmiedezunft in vielen Städten Europas. (Mag. Renate Ritscher)

Die ganze Truppe
Eine Rosskastanie vor dem Lusthaus
Gerhard Schoßmaier erklärt die Blätter der Rosskastanie
Belinda mit einem Ahornblatt
Die ganze Gruppe vor ihrem Lieblingsbaum
Den Umfang eines Baumes bemessen
Jahresringe
Caro findet ein von einem Biber geformtes Holzstück
Ein riesiger umgeschnittener Baum: ca. 200 Jahre alt
Eine Eiche
Ein Mistelzweig
Fotos: Mag. R. Ritscher

Bau eines Paddelbootes

Als Abschlussprojekt der 4A-Klasse stand das Thema Paddelboot am Programm. Die SchülerInnen bildeten Arbeitsteams zu den Bereichen:

  • Bug und Heck (werden aus zwei 3-Schichtplatten zusammengeleimt, mit der Stichsäge ausgeschnitten, mit dem Stecheisen werden die Nuten herausgearbeitet)
  • stabile Querspanten (aus Fichtenplatten mit der Stichsäge ausgeschnitten und auf den Kiel aufgesetzt)
  • Längsspanten (Fichtenleisten werden auf die passende Stärke zugeschnitten und in die Querspanten eingepasst)
  • flexible Querspanten (aus Eschen- und Ahornholz, aus den Holzresten vom Bogenbau, auf die passende Stärke geschnitten, gedämpft und mit einer Biegevorrichtung in die jeweilige Form gebogen)
  • Paddel (aus 30mm Rundholz mit Paddel aus Birkensperrholz wird ein Doppelpaddel hergestellt)
  • Außenhaut (entweder aus Folie - als Sparvariante, oder doch aus Segelleinen)

Freifach Bogenbau-Bogenschießen

Das Freifach Bogenbau/Bogenschießen wurde auch heuer wieder gut besucht. Es entstanden schöne Bretterbögen aus Ahorn (Anfängerbogen) und schön auf den Jahresring gearbeitete Bögen aus Akazie und Esche (Bogen für Fortgeschrittene).

Einige SchülerInnen hatten noch Zeit, Finger- und Unterarmschützer aus Leder, sowie Köcher für die Pfeile herzustellen. Die Bögen wurden im Turnsaal schon eingeschossen. Am 20. Juni gehen wir dann im Irenental einen Bogenparcour und lassen den Tag mit gemütlichem Grillen und Lagerfeuer ausklingen.