Werken in der Unterstufe (1.-4. Klasse)

Der verstärkte Werkunterricht in der Unterstufe mit bis zu fünf Stunden wöchentlich bietet in unserer Schule eine intensive Vorbereitung auf die Lehrausbildung in der Gold- und Silberschmiede, der Tischlerei sowie der EDV-Technik in der Oberstufe.

Der Werkunterricht bietet die Möglichkeit Materialien, Werkzeuge, Maschinen und Techniken kennen zu lernen, sich Fachkenntnisse anzueignen und fördert vor allem auch die Teamarbeit. Die Auseinandersetzung mit vielfältigen Materialien und Werkzeugen bereitet unseren Schülern und Schülerinnen große Freude. Gerade in unserer Zeit von Computern und Multimedia ist die Erfahrung handwerklicher Auseinandersetzung eine große Bereicherung. Es ist immer wieder eine Ermutigung, ein selbst entworfenes und gebautes Werkstück in Händen zu halten. Das Gefühl, etwas durch eigener Hände Arbeit geschaffen zu haben, das seinen Sinn und Zweck erfüllt und dessen Herstellung vollkommen durchschaubar ist, ist unersetzbar für das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Dass in diesem Zusammenhang ganz nebenbei auch handwerkliche Fertigkeiten und Fähigkeiten, Konzentrationsvermögen, Vorstellungsvermögen oder sinnliches Wahrnehmungsvermögen geschult werden, soll nicht unerwähnt bleiben, da es sich dabei ja um die Erweiterung und Entwicklung der Kompetenzen unserer Kinder handelt.

Viel Freude beim Betrachten unserer Werkprojekte. (Mag. Renate Ritscher)

Werken Holzschilder
Architektur Modellbau Einfamilienhaus
Arbeit an der Dekupiersäge
Architektur Modellbau Zelt
Bogenbau-Arbeit an der Bandsäge
Austesten des Bootes auf der alten Donau
Bau eines Paddel-Bootes
Automat mit Münzeinwurf
Handgezogene Bienenwachskerzen
Beatle
Brieföffner aus Messing
Brieföffner aus Messing
Brieföffner aus Messing
Keramik Gefäß in Würsteltechnik
Tongenerator
Elektrogitarre
Elektrogitarren
Elektrogitarren
Bumerang
Erste Experimente mit Holz
Elektrogitarre im Test
Flaschenöffner
Flügelratsche – Riffel aus Buchenholz
Arbeit mit der Laubsäge
Strandstuhl
Holzbearbeitung Sägen mit der Japansäge
Motorbetriebenes Fahrzeug
Lampe aus Papier und Draht
Lampendesign
Keramikwerkzeug selbst hergestellt
Keramik Verzieren der Oberfläche
LED Lampendesign
Holzknoten aus Vierkantleisten
LED-Ring
 
 
Lampendesign
LED Lampe
Musikinstrumentebau Klanghölzer
Belastungsturm aus Papier
Leder-Handytasche
Lederbeutel und - taschen
Metall Bilderrahmen aus Aluminium
Metall Prägen
Musikinstrumentebau Kalimba
Ostereier Bemalen
Heißluftballon aus Seidenpapier
Heißluftballon
Heißluftballon kurz vorm Abheben
Kugelbahn Kurvenbau
Präsentation der Kugelbahnen
Holzbesteck in unterschiedlichsten Formen
Kugelbahn aus Papier
Papierflechten
Seifengießen
Seifengießen Form und fertige Seife
Holzbesteck
Schnitzen
Schnitzen von Gefäßen und Löffeln
Schnitzen eines Drachenkopfes
Seifengießen Silikonformen
Solargriller
Solarofen
Speckstein Bearbeitung
Spielplatzmodell
Gemeinsames Betrachten eines Spielplatzmodells
Spielplatzmodell
Spielplatzmodell
Textile Techniken Filzen mit Schafwolle
Textile Techniken Filzen mit Schafwolle
Textile Techniken Filzen mit Schafwolle
Textile Techniken Filzen mit Schafwolle

Lange Nacht der Kreativität 2015

Viele fröhliche und begeisterte Kinder waren bei der "Langen der Nacht der Kreativität 2015" zu sehen. Unter der Leitung von Frau Prof. Ritscher und Frau Prof. Müller wurde von Nachmittag bis nach Mitternacht in den BE-Sälen gewerkt: Heuer beschäftigten wir uns mit der fotografischen Technik der Cyanotypie. Außerdem gestalteten wir T-Shirts und Polsterbezüge mit selbst hergestellten Moosgummi -Stempeln. Die Färbetechnik der Batik gefiel einigen Schülerinnen besonders gut. Durch Abbinden mit Fäden und durch Faltungen entstehen nach dem Eintauchen in ein Färbebad schöne, vielfältige Musterungen. Höhepunkt der Nacht war wie schon im letzten Jahr das "Glasperlen-Drehen".  Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr mit euch! (Mag Renate Ritscher)

Exkursion in den Wald im Werkunterricht: Bäume und Pflanzen bestimmen

Materialkunde ist ein wesentlicher Bestandteil des Werkunterrichts in der Unterstufe. Wer über die Werkstoffe Bescheid weiß, kann sie auch materialgerecht bearbeiten. Eines unserer wohl begehrtesten Materialien ist der Werkstoff Holz. Um ihn besser kennenzulernen, haben wir uns im Frühling unter der professionellen Leitung des Pflanzenkenners, Herrn Gerhard Schoßmaier aus Eggenburg, zu einer kleinen Wanderung in den Prater aufgemacht, um im Gebiet rund um das Lusthaus Bäume, Sträucher und auch einige Pflanzen zu erkunden.

Für die Schülerinnen und Schüler der 1A war diese Exkursion eine willkommene Abwechslung zum Alltag in der Schule. Wir konzentrierten uns bei unserem Lehrausgang vor allem auf Bäume wie Rosskastanie, Sommerlinde, Eiche, Walnuss, Bug- und Feldahorn, Zitterpappel, Platane uvm. und lernten, wie man über das Aussehen von Blattformen und Rinde Bäume bestimmen und erkennen kann, und was Jahresringe über das Alter aussagen können. Besonders faszinierend fanden die Kinder einen sehr alten Baum mit einer kleinen Höhle.

Neben den Pflanzen konnten wir auch ganz besondere Vögel und andere Tiere wie z.B. eine Schlange beobachten. Mitten im Wald entdeckten wir einen ganz besonderen Platz: „Den Stock im Eisen“ in der Freudenau. Niemand weiß mehr, wie er dorthin gekommen ist. Viele Praterbesucher gehen achtlos an ihm vorbei, ohne zu wissen, dass es ihn gibt. Wer sich jedoch beim Krebsenwasser umschaut, kann ihn vielleicht entdecken. Den stummen, metallbeschlagenen Zeitzeugen, den Stock im Eisen des Wiener Praters. Er hat nichts mit seinem sagenumwobenen, 1533 erstmals urkundlich erwähnten Gegenstück im 1. Wiener Gemeindebezirk zu tun. Der Brauch, sich durch einen Nagel zu verewigen, entstand im 18. Jahrhundert. Durch das Einschlagen von Nägeln verewigten sich Durchreisende der Schmiedezunft in vielen Städten Europas. (Mag. Renate Ritscher)

Paula und Lara am Weg
Die ganze Truppe
Eine Rosskastanie vor dem Lusthaus
Die Blüte einer Rosskastanie
Gerhard Schoßmaier erklärt die Blätter der Rosskastanie
Belinda mit einem Ahornblatt
Die ganze Gruppe vor ihrem Lieblingsbaum
Ein Loch in einem Baum
Den Umfang eines Baumes bemessen
Was versteckt sich in der Baum-Höhle?
Am Wasser eines stillgelegten Donauarmes
Leo am Weg zum Wasser
Jahresringe
Caro findet ein von einem Biber geformtes Holzstück
Wunderschöner Weg
„Stock im Eisen“
Alle sind überrascht über diese Entdeckung mitten im Wald
Unzählige Metallstücke in einen Baumstamm geschlagen
Bäume und Äste am Wasser
Ein Blatt in Belindas Hand
Alle am Baumstamm
Ein riesiger umgeschnittener Baum: ca. 200 Jahre alt
Am Baum gibt es viel zu entdecken
Ein Mistelzweig
Eine Eiche am Rückweg zur Schule

Adventkranz-Binden im Werkunterricht

Für alle Schüler und Schülerinnen der 1A war es eine große Freude einmal mit ihren Eltern gemeinsam einen Vormittag in der Schule im Werkunterricht zu verbringen. Fast jeder hat zumindest ein Elternteil mitgebracht und freute sich über die tatkräftige Unterstützung beim Adventkranzbinden (beim Zurecht-Schneiden der Äste, Binden des Kranzes und natürlich beim Dekorieren). Nachdem die Kränze zu zweit relativ schnell fertig gebunden waren, wurden noch Kerzen aus echtem Bienenwachs gezogen, Metall geprägt, Kerzenständer angefertigt und dann noch ein Türkranz gebunden.

Wir waren auch gut mit Getränken und Keksen versorgt und verbrachten insgesamt eine fröhliche Zeit miteinander. Schön, dass Eltern sich Zeit nehmen konnten einmal einen Vormittag mit ihren Kindern zu verbringen.(Mag. Renate Ritscher)

Bau eines Paddelbootes

Als Abschlussprojekt der 4A-Klasse stand das Thema Paddelboot am Programm. Die SchülerInnen bildeten Arbeitsteams zu den Bereichen:

  • Bug und Heck (werden aus zwei 3-Schichtplatten zusammengeleimt, mit der Stichsäge ausgeschnitten, mit dem Stecheisen werden die Nuten herausgearbeitet)
  • stabile Querspanten (aus Fichtenplatten mit der Stichsäge ausgeschnitten und auf den Kiel aufgesetzt)
  • Längsspanten (Fichtenleisten werden auf die passende Stärke zugeschnitten und in die Querspanten eingepasst)
  • flexible Querspanten (aus Eschen- und Ahornholz, aus den Holzresten vom Bogenbau, auf die passende Stärke geschnitten, gedämpft und mit einer Biegevorrichtung in die jeweilige Form gebogen)
  • Paddel (aus 30mm Rundholz mit Paddel aus Birkensperrholz wird ein Doppelpaddel hergestellt)
  • Außenhaut (entweder aus Folie - als Sparvariante, oder doch aus Segelleinen)

Freifach Bogenbau-Bogenschießen

Das Freifach Bogenbau/Bogenschießen wurde auch heuer wieder gut besucht. Es entstanden schöne Bretterbögen aus Ahorn (Anfängerbogen) und schön auf den Jahresring gearbeitete Bögen aus Akazie und Esche (Bogen für Fortgeschrittene).

Einige SchülerInnen hatten noch Zeit, Finger- und Unterarmschützer aus Leder, sowie Köcher für die Pfeile herzustellen. Die Bögen wurden im Turnsaal schon eingeschossen. Am 20. Juni gehen wir dann im Irenental einen Bogenparcour und lassen den Tag mit gemütlichem Grillen und Lagerfeuer ausklingen.