Dank der Stadtdiakonie für den "umgekehrten Adventkalender"

"Sehr geehrte Frau Direktorin Sinn, sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Studentinnen und Studenten des Evangelischen Gymnasiums Gasometer,
liebe Eltern!

Im Namen des gesamten Stadtdiakonie Wien-Teams möchte ich mich bei Ihnen für die Sammlung der Lebensmittel und hygienischen Artikeln im Rahmen der Weihnachtsaktion „Verkehrter Adventskalender 2018“ für unsere Einrichtung ´s Häferl ganz herzlich bedanken.
Mehr als 50 OBI Kartons, befüllt mit Teigwaren, Tee, Kaffee, Mehl, Zucker, Süßigkeiten usw., haben uns ganz viel Freude bereitet. Mehr als die Hälfte der Kartons haben wir direkt an unsere ´s Häferl-Gäste weitergeleitet, die andere Hälfte haben wir in unserer Vorratenkammer zum Verkochen gelagert.
Dank Ihrer Aktion kommen wir mit Teigwaren und Reis sicher bis Frühjahr 2019 aus und für das ersparte Geld können wir unseren Gästen mehr Fleisch, frisches Obst und Gemüse gönnen.

Mit besten Wünschen für das kommende Sommersemester 2019 und freundlichen Grüßen
Mag. Jitka Zimmermann
Geschäftsführerin Stadtdiakonie Wien
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"Umgekehrter Adventkalender"

13 solcher Kisten wurden bereits nach der 1. Woche an s'Häferl geliefert! Danke an alle, die gespendet haben!
Heike Wolf bei der letzten Lieferung

Was eigentlich die besinnlichste Zeit des Jahres sein sollte, ist jedoch für viele meist das Gegenteil – Konsumwahnsinn, Zeitstress und Hektik dominieren vor Weihnachten. Umso interessanter fanden wir das Projekt „Umgekehrter Adventkalender“, das einmal mehr erinnert, worum es zu Weihnachten eigentlich wirklich gehen sollte: Um Liebe, Zusammenhalt und ein soziales Miteinander.

„Umgekehrter Adventkalender“ – so funktionierte es:
Das Prinzip ist einfach und gerade deshalb so leicht zu verwirklichen und richtet sich an all jene, denen es am Nötigsten zum Leben fehlt. Seit dem 3. Dezember legte jede Klasse dringend benötigte Sachspenden (Nudeln, Semmelwürfeln, Suppenwürfeln, Suppeneinlagen, Kaffee, etc.) aber auch Geschirrspülmittel und Pulver oder Tabs für die Spülmaschine in einen Karton. Diese Spenden wurden am Ende jeder Adventwoche direkt dem „s`Häferl“ (https://diakonie.at/einrichtung/s-haeferl) übergeben.

Die Aktion „Umgekehrter Adventkalender“ machte somit auf Seiten des öffentlichen Raums aufmerksam, die eben auch dazugehören, denn Obdachlosigkeit und Armut sind nach wie vor von großer gesellschaftlicher Relevanz.

Meldung der Stadtdiakonie per Facebook:
"Die Adventzeit geht langsam zu Ende und die Bescherung nähert sich... Im s'Häferl wurden wir mit vielen Paketen beschenkt. 50 volle Obi Schachteln befüllt mit Lebensmittel und Hygieneartikeln haben für uns Schüler und Schülerinnen des Evangelischen Gymnasiums und Werkschulheims in Simmering gesammelt, die letzten Kartons wurden heute überbracht von Pfrn. Mag. Heike Wolf." (21.12.2018)

Danke an alle, dass dies gelungen ist! Alle unsere Klassen waren sehr, sehr fleißig - und wurden von den Kvs kräftig unterstützt! (Text und Fotos: H. Wolf)

Die Stadt Kafarnaum als Modell

Im Religionsunterricht bauten Schülerinnen und Schüler der 1C ein Modell des Städtchens Kafarnaum am See Genezareth wie es zur Zeit Jesu ausgesehen hat. Fotos von den archäologischen Ausgrabungen waren uns dabei eine große Hilfe.

Das fertige Modell wurde sorgsam in den 5. Stock transportiert. Dort angekommen erzählten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern der Hausgemeinschaften von unserem Projekt. Mitten in Kafarnaum gab es einen Brunnen.  Eine Dame konnte sich erinnern, dass in ihrer Kindheit das Wasser auch von einem Dorfbrunnen geholt werden musste. Mit einer Bewohnerin entspann sich ein Gespräch darüber, wie groß ein Haus sein muss, dass man sich darin wohlfühlt. Die Zeitgenossen Jesu wohnten mit Hühnern und Ziegen in einem Raum. Am Abend wurden Matten zum Schlafen ausgebreitet. Wir vermuten, dass sich diese Familien auch wohlgefühlt haben. (Mag. Elisabeth Neudorfer)

Düfte und Cremen in den Hausgemeinschaften

Im Oktober fanden sich SchülerInnen der 4D in den Hausgemeinschaften ein, um unter der Anleitung der jungen Apothekerin Cathrin Neudorfer duftende Cremen anzufertigen. Anschließend wurde sofort ausprobiert, welche Wirkung die Produkte auf Haut und Stimmung hatten.

Um Düfte ging es im Dezember: Die 4D war in den Hausgemeinschaften zu Besuch. Diesmal wurde gemeinsam mit den BewohnerInnen Adventschmuck gebastelt. Die BewohnerInnen durften sich aussuchen, welche ätherischen Öle ihrem persönlichen Stern eine spezielle Note verleihen sollte. Kardinal Dr. Christoph Schönborn, der an diesem Tag die Schule und die Hausgemeinschaften besuchte, schaute den Bastlerinnen über die Schulter und unterhielt sich angeregt mit den BewohnerInnen und den SchülerInnen. (Mag. Elisabeth Neudorfer)